Aktuelle 5.7.2020)Webinare: 


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich lade Sie herzlich zur online-Fortbildung 

"Stereotyp und Vorurteil. Wie Bilder des Fremden das eigene Handeln prägen"

 ein, organisiert durch die Akademie St. Jakobushaus, die am 23.7. und 24.7.2020 stattfindet.

 

Zeiten:

Do, 23.7., 10.00-12.00 Uhr und 13.30-15.00 Uhr

sowie

Fr, 24.7., 10.00-12.00 Uhr

 

Inhalt:

„Ich habe gar nichts gegen Muslime, aber Kritik habe ich schon!“ Jede_r hat ein Vorverständnis von dem anderen oder Fremden im Kopf. Das ist ganz normal und hilft, die Welt und Mitmenschen zu verstehen. Die Frage ist nur, wie man mit diesen Vorannahmen umgeht, ist doch der Grat zwischen Vorverständnis, Vorurteil und Stereotyp schmal. Was ist noch berechtigte Kritik, was Feindbild? In dieser Fortbildung wird erörtert, woher vorherrschende Bilder kommen, wodurch sie geprägt werden und was sie bewirken. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf dem Islam und Islambildern.

 

 

Referent:

Jannik Veenhuis, M.A., Hamburg

https://jannik-veenhuis.jimdo.com/

 

Dieses Seminar ist für Sie kostenfrei. Bitte melden Sie sich dennoch unter beilschmidt@jakobushaus.de dafür an. Dann erhalten Sie eine Mail mit den Zugangsdaten etc.

Natürlich können wir nicht die ursprünglich geplanten 2,5 Tage Inhalt eins zu eins nachholen und auch das abendliche Beisammensein fehlt. Die Fortbildung wird dennoch interaktiv sein. Ich freue mich, wenn Sie dabei sind.

 

Herzliche Grüße

 Dr. Theresa Beilschmidt

Referentin und Projektleiterin des BAMF-Projekts "Integration durch Austausch"

AKADEMIE ST. JAKOBUSHAUS
Reußstr. 4 | 38640 Goslar
Tel. 05321 3426-29 | Fax 05321 3426-26
beilschmidt@jakobushaus.de | www.jakobushaus.de


ONLINE-PRESSEGESPRÄCH

Migration in den Medien: Ein verzerrtes Bild?


Menschen mit Migrationshintergrund kommen in Medienberichten relativ selten zu Wort. Das hat im Zuge der aktuellen Rassismus-Debatten verstärkt zu Kritik geführt. Wie können Redaktionen angemessen über eine vielfältige Gesellschaft berichten? Wo gibt es Lücken? Der MEDIENDIENST lädt Journalistinnen und Journalisten am Mittwochvormittag zu einem Pressegespräch ein, um darüber mit Fachleuten zu diskutieren. Sprechen werden der Journalistik-Professor Thomas Hestermann, die stellvertretende Chefredakteurin des ZDF, Bettina Schausten, sowie Jaafar Abdul-Karim, Mitglied der Chefredaktion der Deutschen Welle. Hestermann wird eine Expertise vorstellen, die er für den MEDIENDIENST erstellt hat. Darin untersucht er, wie eingewanderte Menschen in Medien dargestellt werden und wie oft sie zu Wort kommen. Anmeldungen sind bis Montag per E-Mail möglich.


Mi. / 8.7. / 10-12 Uhr / Online

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ONLINE-PRESSEGESPRÄCH

„Polizeihandeln in Deutschland und den USA“


Nach dem Tod von George Floyd sind in den USA zehntausende Bürger*innen auf die Straße gegangen, um gegen Rassismus und Polizeigewalt zu protestieren. Ihnen folgten Menschen in vielen deutschen und europäischen Städten und lösten auch hierzulande eine Debatte über rassistische Vorfälle in der Polizei aus. Was macht Polizeiarbeit in Deutschland und in den USA aus? Welche Kompetenzen brauchen Polizist*innen? Wie ist die Ausbildung organisiert und wie werden Themen wie Diversität, Diskriminierung und Rassismus aufgegriffen? Diese und weitere Fragen sind Thema eines Online-Pressegesprächs der Stiftung Mercator am Mittwochvormittag. Sprechen werden der Rechtswissenschaftler Ralf Poscher, die Soziologin Sabrina Ellebrecht sowie Dirk Sauerborn, Ansprechpartner für interkulturelle Angelegenheiten im Polizeipräsidium Düsseldorf. Die Expert*innen sind am Forschungsprojekt „ZuRecht – Die Polizei in der offenen Gesellschaft“ beteiligt, das von der Stiftung Mercator gefördert wird.


Mi. / 8.7. / 10-10.45 Uhr / Online
Link zur Veranstaltung
Um Anmeldung per E-Mail wird gebeten

ONLINE-PODIUMSDISKUSSION

„Eigentlich wollten wir erinnern! – Antisemitismus in Zeiten der Pandemie“


75 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager und nach Ende des Zweiten Weltkriegs waren in diesem Jahr viele Gedenkfeiern und weitere Veranstaltungen geplant gewesen. Wegen der Corona-Pandemie mussten aber viele abgesagt werden oder ohne Publikum stattfinden. Wie kann Erinnerungsarbeit auch in Zeiten einer globalen Pandemie fortgesetzt werden – während sich die öffentliche Aufmerksamkeit auf andere Themen richtet? Und was kann gegen die Verbreitung antisemitischer Verschwörungsmythen getan werden? Darüber sprechen Expert*innen auf einer Online-Diskussion der Konrad-Adenauer-Stiftung am Mittwochabend. Teilnehmen werden der Sozialwissenschaftler Alexander Häusler, der Autor und ehemalige Rapper Ben Salomo sowie Katja Demnig, pädagogische Mitarbeiterin im Projekt „KunstDenkmal STOLPERSTEINE“.


Mi. / 8.7. / 18.30-20 Uhr / Online

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PRESSEKONFERENZ IN BERLIN

Vorstellung des Verfassungsschutzberichts 2019


Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) gibt jährlich seinen Bericht zu „verfassungsfeindlichen Bestrebungen“ heraus. Dazu gehören etwa Zahlen zur rechtsextremen Szene. Enthalten sind auch Statistiken und Analysen zu Gruppen, die als militant islamistisch eingestuft werden. Den aktuellen Bericht stellen Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) und der Präsident des BfV, Thomas Haldenwang, voraussichtlich am Donnerstagvormittag in der Bundespressekonferenz vor. Wegen der Corona-Pandemie gelten besondere Zugangsbeschränkungen.


Do. / 9.7. / 11 Uhr / Berlin, Bundespressekonferenz

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ONLINE-PODIUMSGESPRÄCH

Geschichte und Aktualität des Antiziganismus in Deutschland


Sinti*zze und Rom*nja sehen sich immer wieder mit Abwertung, Ausgrenzung und Übergriffen konfrontiert. Stereotype und Vorurteile gegen sie sind in Deutschland und Europa seit Jahrhunderten verbreitet. Welchen Mustern antiziganistische Narrative folgen, und wie sie bis heute wirken – darüber sprechen drei Expertinnen auf einer Online-Veranstaltung des Instituts für Demokratie und Zivilgesellschaft am Donnerstagabend. Mit: den Historikerinnen Laura Hankeln und Katharina Lenski sowie Anja Reuss, politische Referentin des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma.


Do. / 9.7. / 19-21 Uhr / Online

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ONLINE

Workshop: „Flucht, Governance, Menschenrechte“


Wie steht es um die internationale Zusammenarbeit im Bereich der Flüchtlings- und Migrationspolitik? Welche Herausforderungen können und sollten auf zwischenstaatlicher Ebene gelöst werden? Anhand von Beispielen, wie etwa dem globalen Migrationspakt oder dem Konflikt um die Reform des europäischen Asylsystems, suchen Wissenschaftler*innen und Politiker*innen bei einem Online-Workshop am Donnerstag und Freitag nach Antworten auf diese Fragen. Teilnehmen werden unter anderem die Rechtswissenschaftlerinnen Cathryn Costello und Anuscheh Farahat, der Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci (SPD) sowie der Europaabgeordnete Erik Marquardt (Grüne). Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer“ des „Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg“ und weiterer Einrichtungen statt.


Do.-Fr. / 9.-10.7. / Online

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Betreff: Freiwillige Rückkehr - Webinare zum IOM Online Antragsmodul REAG-GARP- Programm

 

Verteiler: kommunale Ausländer- und Leistungsbehörden; KMN

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

IOM hat angeboten, Webinare zum Online Antragsmodul für das REAG-GARP-Programm (OAM) durchzuführen.

Es handelt sich um Schulungen, die in der Regel von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr dauern.

Sollten Sie sich als antragsübermittelnde Stelle noch nicht beim OAM registriert und/oder offene Fragen haben, ist dies ein gutes Angebot.

Es ist im Übrigen geplant, ab dem 01.01.2021 REAG-GARP-Anträge nur noch über das OAM zu stellen.

Allerdings ist auch vorgesehen, weitere Schulungsangebote auch im 2. Halbjahr ab September 2020 anzubieten.

 

Für eine Anmeldung zu den vier geplanten Webinaren darf ich auf das nach meiner Signatur stehende Schreiben von IOM verweisen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen 
Im Auftrage 

Betina Hartmann


Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport 
Referat 63 – Integriertes Rückkehrmanagement, Flüchtlingsaufnahme und - versorgung -

Lavesallee 6, 30169 Hannover


Telefon: (0511) 120 – 6423

E-Mail: betina.hartmann@mi.niedersachsen.de 
Internet: www.mi.niedersachsen.de

 

 

Schreiben von IOM:

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

Vielen Dank für Ihr Interesse an einem Webinar zum IOM Online Antragsmodul. Es besteht die Möglichkeit an vier verschiedenen Terminen im Juli teilzunehmen. Die genauen Daten, Zeiten und Links zu den jeweiligen Webinaren entnehmen Sie bitte der Auflistung unten. Bitte entscheiden Sie sich für den Termin, der Ihnen am besten passt und senden Sie Ihre Anmeldung für diesen Termin direkt an iomdeoam@iom.int.

 

Es werden im Webinar folgende Inhalte vorgestellt:

·         Registrierung im OAM

·         Die Antragsschritte im OAM

·         Storno & Passersatzpapierbeschaffung im OAM

·         Filter- & Suchoptionen

·         Sonstige Fragestellungen

                                                 

Unten aufgeführt finden Sie die Links zu den Webinaren (Join Microsoft Teams Meeting) mit dem entsprechenden Datum. (Die Webinare finden jeweils von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr statt)

 

  • Mittwoch, 01.07.2020

Join Microsoft Teams Meeting

Learn more about Teams | Meeting options

 

 

  • Freitag, 03.07.2020

Join Microsoft Teams Meeting

Learn more about Teams | Meeting options

 

 

  • Mittwoch, 08.07.2020

Join Microsoft Teams Meeting

Learn more about Teams | Meeting options

 

 

  • Freitag, 10.07.2020

Join Microsoft Teams Meeting

Learn more about Teams | Meeting options

 

 

Die Schulung wird über Microsoft Teams durchgeführt, ein eigener Account ist dafür nicht notwendig. Bitte wählen Sie dazu „im Web teilnehmen“.

Dabei empfehlen wir diesen Link mit den Browsern Google Chrome oder Microsoft Edge zu öffnen.

 

Bitte stellen Sie sicher, dass während der Schulung Ihre Lautsprecher eingeschaltet und Mikrofone soweit Sie keine Fragen stellen auf stumm gestellt sind. Eine Kamera ist nicht notwendig.

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

 Mit freundlichen Grüßen 

Ihr OAM-Team 

 Lukas KOLLENZ

Project Assistant Online Application Module

 

International Organization for Migration --- Berlin – Germany (GMT+1)---T.  +49 30 226 052 722


Ich möchte euch herzlich zu folgendem Webinar am kommenden Dienstag, den 23.06., von 18-20:00, einladen und freue mich auf die Diskussion.

Herzliche Grüße 

Filiz Polat

 

Gemeinsam gegen Rassismus – Zeit zu Handeln

 

Nach der Tötung von George Floyd am 25. Mai gingen in den vergangenen Wochen auch in Deutschland zehntausende Menschen auf die Straßen, um gegen den tief verwurzelten Rassismus in unserer Gesellschaft zu protestieren. Denn auch Deutschland hat ein Rassismusproblem und das nicht erst seit Hanau, Halle oder den NSU-Morden.

 

Das Problem ist kein Neues. Davor haben People of Color, Schwarze Menschen, Muslim*innen und Jüdinnen und Juden seit Jahren gewarnt und gemahnt. Es reicht nicht, nur die Symptome zu lindern, es ist an der Zeit das Problem Rassismus an der Wurzel anzupacken.

 

Strukturelle Benachteiligung, Diskriminierung und Rassismus gegen Schwarze und PoC sind nicht auf die USA begrenzt, sondern auch in Deutschland Realität und Alltag. Rassistische Einstellungen sind in nahezu allen Teilen unserer Gesellschaft – einschließlich staatlicher Institutionen – präsent. 

 

Was braucht es für eine gesamtstaatliche Strategie, um Rassismus und Diskriminierung zu bekämpfen? 

  

Über die aktuelle Situation, eines antirassistischen Diskurses und was wir jetzt tun können und müssen, um eine rassismuskritische und diskriminierungsfreie Gesellschaft zu gestalten, möchten wir mit Euch/Ihnen diskutieren. 

 

Filiz Polat MdB diskutiert mit

 

Belit Onay, Oberbürgermeister Hannover

Tahir Della, Initiative Schwarze Menschen in Deutschland

Tyron Ricketts, Schauspieler

Deniz Yildirim, Empowermentnetzwerk Bunt-Grün

 

Einwahldaten via Zoom:

https://gruenlink.de/1s9x

 

Webinar-ID: 879 0726 0264

Kennwort: 861802

 

Telefonisch:  +493056795800,,87907260264#,,#,861802# 

Oder: +49 30 5679 5800 

 

-- 

Filiz Polat MdB

Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag

Sprecherin für Migrations- und Integrationspolitik und Obfrau im Innenausschuss

 

Platz der Republik 1  |  11011 Berlin

Telefon: +49 30 227-79456  |  Fax: +49 30 227-70457

Hasestr. 41a  |  49074 Osnabrück

Telefon: +49 541 2023 7770  |  Fax: +49 30 227-70457

filiz.polat@bundestag.de  |  www.filiz-polat.de

www.twitter.com/filizgreen  |  www.facebook.com/Filiz.Polat.Bundestag/

www.instagram.com/filiz.polat.mdb

 


das Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung möchte Sie auf eine Online-Veranstaltung aufmerksam machen und Sie dazu herzlich einladen.

 

ONLINE-VERANSTALTUNG

 

Gefahr von Rechts – Rassismus in unserer Gesellschaft

 

Der Mord an den Amerikaner George Floyd und die darauf folgenden Proteste auf der ganzen Welt haben uns eines gezeigt: Unsere westlichen Gesellschaften sind bei weitem nicht so integrativ und gerecht, wie wir das gerne glauben. Die Proteste haben aber auch gezeigt, dass viele Menschen einen unbedingten Änderungsbedarf sehen. Dies ist ein wunderbares Zeichen, das aber nur der Anfang einer strukturellen Veränderung sein kann. Gleichzeitig ist es natürlich ein Armutszeugnis, dass diese Proteste im Jahr 2020 überhaupt notwendig sind. Doch sie bieten auch die Chance, dass sich jetzt wirklich etwas ändern kann. Wir dürfen nämlich keineswegs glauben, dass es hier keinen Rassismus und keine Fremdenfeindlichkeit gibt. Rechtspopulistische und  rechtsextreme Tendenzen nehmen überall in Europa und weltweit zu – auch in Deutschland. Besorgniserregend ist besonders, dass rechte Parteien verstärkt auch Menschen aus der Mitte unserer Gesellschaft für sich gewinnen können. Tagtäglich sind wiederum viele Menschen in Deutschland aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft oder Überzeugungen in ihrem Alltag mit rassistischer Diskriminierung konfrontiert. Dies hat neben der alltäglichen Komponente auch eine strukturelle Ebene, die politische, soziale und ökonomische Bereiche beeinflusst. Dies zeigt: Die Demokratie braucht mehr Unterstützer_innen und Freunde, die sich mutig artikulieren. Mehr denn je ist die Zivilgesellschaft gefragt, aktiv zu werden gegen Rassismus! Denn eines muss uns klar sein: Die Lösung auf gesellschaftliche Probleme kann nur gemeinsam gefunden werden. Wie können und müssen wir auf  Rassismus in unserer Gesellschaft reagieren?. Diese zentrale Frage möchten wir mit unseren Gästen auf dem Podium Dr. Daniela De Ridder, MdB Stellvertretende Vorsitzende im Auswärtigen Ausschuss des Deutschen Bundestages,  Prof. Dr. Rolf Pohl Institut für Soziologie und Sozialpsychologie, Leibniz Universität Hannover, Kass Kasadi, Geschäftsführer und Landeskoordinator von baobab – zusammensein e.V., Nicola Simon Leiterin der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim und Ihnen diskutieren. Die Veranstaltung wird moderiert von Tim Bredtmann.

 

Format: Online-Veranstaltung

Termin: 24. Juni 2020 

Uhrzeit: 18.30 bis 20.30 Uhr

Technische Voraussetzungen: PC, Laptop oder Tablet mit Internetzugriff, Audio- und Videokanal, plus aktuellem Internet-Browser (EXPLORER), Software Zoom. Steht dies nicht zur Verfügung, können sie auch über ihr Smartphone teilnehmen.

Technische Moderation: Jennifer Burger | Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Niedersachsen

Zielgruppe: Offen für alle Interessierten

 

Weitere Informationen finden Sie unter: 

www.fes.de/veranstaltung/veranstaltung/detail/248282?cHash=eb1cd79e3ba8cbb8ec60d85b3b330502

 

Die Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie unter:

www.fes.de/veranstaltungen/?Veranummer=248282

 

 

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Diese Einladung darf gern an interessierte Personen im Umfeld weitergeleitet werden.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Friedrich-Ebert-Stiftung

Landesbüro Niedersachsen

Theaterstraße 3, Haus A (5.OG), 30159 Hannover

Tel.: 0511 357708-30, Fax: 0511 357708-40

Internet: www.niedersachsen.de

Facebook: FES-Niedersachsen

Twitter: FES_Nds


Der Flüchtlingsrat Niedersachsen bietet im Rahmen der IvAF-Arbeitsmarktprojekte, in denen er in Niedersachsen mitarbeitet, eine Webinar-Reihe zum Themenbereich Arbeitsmarktzugang und Aufenthaltsperspektiven von Geflüchteten an. Die kostenlosen Webinare sollen grundlegende Informationen vermitteln und verlangen keine oder lediglich geringe Vorkenntnisse zur Thematik. Die Schulungen finden im Wochen-Rhytmus jeweils donnerstags ab 17.00 Uhr statt und beginnen  am 11. Juni.

Anmeldung:
Interessierte melden sich bitte bei Annika Hesselmann unter folgender Email-Adresse an:
ahe@nds-fluerat.org
Anschließend senden wir die Zugangsdaten zur Schulungsplattform zu.
In der folgenden Grafik ist ein Überblick über die vier bisher geplanten Webinare zu finden.

 


Online-Umstellung bei Integrationskursen schwierig

Die Corona-Pandemie stellt Lehrkräfte in Integrationskursen und Sprachschüler vor große Herausforderungen. Viele Lehrkräfte wurden wegen Kursausfällen auf Hartz IV zurückgeworfen. Digitale Angebote erreichen nur jeden dritten Schüler.

Von Dienstag, 02.06.2020, 5:23 Uhr

Die Umstellung von Integrationskursen für Einwanderer auf Digitalangebote stellt Lehrkräfte nach Angaben von Experten vor große Herausforderungen. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) habe nach der Schließung der Bildungseinrichtungen wegen der Corona-Pandemie schnell viel Geld in die Hand genommen, um digitale Kursangebote auf die Beine zu stellen, sagte die Geschäftsführerin des Berufsverbandes für Integrations- und Berufssprachkurse, Christiane Carstensen, in Bielefeld dem „Evangelischen Pressedienst“. Damit habe man das zuvor erreichte Sprachniveau zwar in vielen Fällen sichern, Migranten ohne Internet-Zugang, ohne digitale Endgeräte oder mit unzureichender Medienkompetenz jedoch nicht erreichen können. Auch sei der individuelle Beratungsaufwand für die digitalen Lernplattformen unterschätzt worden, sagte die Soziologin weiter. In vielen Einzelgesprächen hätten die Dozenten Ängste besonders von älteren Migranten gegenüber digitalen Medien abbauen müssen, Erklärungen gegeben und persönlichen Kontakt zu den Lernenden gehalten. Solche Leistungen seien von den Lehrkräften und Trägern vielfach ohne Honorar erbracht worden. „Das geht für den Moment, aber nicht auf Dauer“, mahnte Carstensen.

Hilfskräfte auf Hartz IV zurückgeworfen

Künftig müsse neben dem Unterricht auch die Beratung finanziert werden, forderte sie. Außerdem müsse Bürokratie bei der Verwaltung und Abrechnung der unterschiedlichen Kurssysteme abgebaut werden, zu denen jetzt noch die neuen Online-Angebote hinzukämen. „Im Moment sind die Kollegen überproportional mit Verwaltung statt pädagogischer Arbeit beschäftigt“, beklagte die Geschäftsführerin. Die freiberuflich tätigen Honorardozenten seien zudem vielfach „durch die Raster der Soforthilfen gefallen und auf Hartz IV zurückgeworfen“.Bei den Integrations- und Berufssprachkursen für Einwanderer sollte es laut Carstensen nach einem Neustart eine Kombination aus Online- und Präsenzangeboten geben. „Aufgrund der Corona-Pandemie können wir Präsenzkurse künftig nicht mehr in der bisherigen Größe anbieten“, sagte sie. Um allen Migranten Zugang zu den Maßnahmen zu ermöglichen, brauche es eine angemessen finanzierte Mischform.

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