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Nds. Landesbischof Ralf Meister: „Was nicht funktioniert, ist, Christ zu sein und sich antisemitisch, menschenverachtend, ausgrenzend, rassistisch zu äußern

oder andere Menschen öffentlich und in Online-Netzwerken zu beleidigen“

 

Auch sie sind Flüchtlinge:

Ernst Bloch, Erich Fried, Albert Einstein, Grace Kelly, Jesus von Nazareth, Bob Marley, Marc Chagall, Susanne Daubner, Dalai Lama, Anne Frank, Dieter Hallervorden, Hans-Dietrich Genscher, Willy Brandt, Marlene Dietrich, Victor Hugo, Giacomo Casanova,Elie Wiesel, Marc Chagall, Luka Modric, Freddie Mercury, Gloria Estefan, Madeleine Albright, Thomas Mann, Neven Subotic, Yared Dibaba, Bruno Kreisky, Mia, Isabel Allende, Sigmund Freud, Steve Jobs, Ernst Bloch, Peter Paul Rubens, Levi Strauss, Karl Marx, Aristoteles Onassis, Julian Assange, ...

 

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Angebote für SchülerInnen in den Sommerferien

 

Anmeldung nur vom 30. Mai bis zum 9. Juni !!!




Grußwort des Landrates Thorsten Krüger zur Grundgesetzfeier der Bürgerinitiative „Cadenberge hilft“

Begrüßung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Anwesende,

Herzlichen Glückwunsch unserem Grundgesetz! Und gleichzeitig: Herzlichen Glückwunsch allen Menschen, die dieses Grundgesetz Ihre Verfassung nennen dürfen. Dazu möchte Ihnen zwei Situationen schildern:

 

-       2015 sagt Angela Merkel „Wir schaffen das!“ und lässt hundert­tausende geflüchtete Frauen, Männer und Kinder nach Deutsch­land einreisen. Bis zum Sommer 2016 reisen insgesamt etwa 1,4 Millionen Flüchtlinge nach Deutschland ein – eine Mammutauf­gabe, die wir bewältigt haben.

-       Eine einzelne Person, die Bürge­rin oder Bürger der Bundesrepub­lik Deutschland ist, kann vor dem Bundesverfassungsgericht eine Verfassungsbeschwerde einlegen und so ihre grundrechtlich garan­tierten Freiheiten gegenüber dem Staat durchsetzen.

Diese Beispiele zeigen, was der erste Artikel unseres Grundgesetzes besagt:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Die Menschenwürde ist das höchste Gut im höchstrangigen Gesetz der Bundesrepublik Deutschland.

Sie ist damit die Maxime unserer Entschei­dungen und unseres Handelns in politischen, gesellschaftlichen und allen weiteren Bereichen unseres Lebens.

Das ist beeindruckend – aber es ist keine Selbstverständlichkeit. Dieses hohe Gut ist genauso bedeutsam wie schutzbedürf­tig.

Das Grundgesetz ist eine Erfolgs­geschichte, für deren Zukunft es sich einzusetzen lohnt:

Es ist die Grund­lage für unsere freiheit­lich-demokratische Grundordnung und Rechtsstaatlichkeit

Die tragenden Säulen dafür sind die Demokratie, der Rechtsstaat, der Sozialstaat und die Gewaltenteilung. Dazu zählen auch die Wahlen!

Deshalb appelliere ich an Sie alle

Wir stehen in diesem Jahr vor richtungsentscheidenden Wahlen. Wir müssen hier ein klares Zeichen setzen. Es ist KEINE Alter­native, „Protest“ zu wählen.

Denn dies führt zu keiner guten Lösung. Es gefährdet unsere Demokratie. Ich bitte Sie alle, dies zu beherzigen und weiterzutragen. Es gilt, unsere so wertvolle Demokratie zu erhalten und zu stärken. 

Wir müssen Haltung zeigen und diese Verantwortung tragen – auch wenn die Meinungsfreiheit manchmal schwer zu ertragen ist – wenn wir die Meinung unseres Gegenübers als arrogant, grenzwertig, weltfremd oder einfach unpassend empfinden.

Klar ist: Meinungsfreiheit dort ihre Grenzen hat, wo andere Rechte verletzt werden. 

Das Gemein­wesen der Demokratie entwickelt sich aus der Gesell­schaft, in Kommunen, in Familien und Freundeskreisen – und damit aus vielen verschiedenen Meinungen. Das ist nicht immer einfach, aber es ist immer wichtig.

Wichtig ist auch ehrenamtliches Engagement. Denn unsere Zivilgesellschaft, die ‚Demokratie vor Ort‘ wäre ohne ehrenamtliches Engagement nicht möglich. Die Bürgerinitiative „Cadenberge hilft“ macht vor, wie es geht: Das Ehrenamt lebt von den Menschen, die es ausführen, mit Herz und Verstand, mit Zeit und Gefühl.

Sie stärken die Gesellschaft. Ihr Engagement ist unbezahlbar!

Danke, dass es Sie gibt!   Herzlichen Dank.


Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Bürgerbeteiligung als Chance!?


Am 6. Juni um 19:30 Uhr lud die Bürgerinitiative Cadenberge hilft ein, die Errungenschaften des Grundgesetzes in einem besonderen Abend zu feiern. Die Initiatoren Christa Wiese und Ulrich Beushausen konnten Prof. Dr. Benjamin Lahusen von der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt / Oder für einen aufrüttelnden Vortrag gewinnen. Anregung dazu gaben Lahusens Forschungsergebnisse in dem Buch «Der Dienstbetrieb ist nicht gestört» Die Deutschen und ihre Justiz 1943 – 1948. Das anschließende Bürgergespräch moderierte Chefredakteur Ulrich Rhode von der NEZ. 

Die Veranstaltung im Cadenberger Marc 5 wurde von der Allianz der Gestalter:Innen und der Initiative «Das Grundgesetz feiern» (ein Zusammenschluss der Bundeszentrale für politische Bildung, den OMAS GEGEN RECHST, Pro Asyl, der Stiftung gegen Rassismus u.a.) unterstützt.Gekommen waren ca. 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus der Region. Ein Grußwort des Landrates Thorsten Krüger wurde zunächst verlesen. 
Die Fragen des Abends waren sehr weit gefasst: «Wo kommen wir her? Wo gehen wir hin? Bürgerbeteiligung als Chance!?»


Wo kommen wir her?


Lahusen stellte sich dem Thema souverän als Jurist und vor dem Hintergrund seiner historischen Forschungen zum deutschen Rechtsbetrieb in der Zeit vor, während und nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Anschaulich berichtete er von verschiedenen zivilrechtlichen Fällen aus diesem Zeitraum: Erstes Beispiel war das von einem Landwirt angestrengte gerichtliche Verfahren gegen seine Schwiegertochter zur Einforderung höherer Mietzahlungen, nachdem sein Sohn 1943 im Krieg gefallen war. Das Verfahren begann im März 1945. Zur Verhandlung im Mai erschienen während der Luftangriffe nur der zuständige Richter und ein weiterer Gerichtsangestellter. Nur Kläger und Beklagte saßen währenddessen im Luftschutzkeller. Im Dezember 1945 wurde das Verfahren nahtlos wieder aufgenommen. So oder ähnlich gab es deutschlandweit viele, ununterbrochene Verhandlungen zu allen zivilrechtlichen Streitfällen.
Gemeinsam war allen Fällen die durch Kriegsleid, Kapitulation und nicht mehr zu leugnender Massenvernichtung unangetastete «Normalität», das unbeirrte Beharren in den juristischen Abläufen. (Sehr deutlich machte das z.B. ein anderer Fall, in dem eine Mietrechtsverhandlung geführt wurde, während zeitgleich ein Todesmarsch am Gerichtsgebäude vorbeizog.) Während die Welt moralisch und faktisch in Schutt und Asche lag, demonstrierte die Justiz, dass noch alles «mit Recht und Ordnung» zuging. Diese Art von Selbstbetrug suggerierte eine Sicherheit, die sowohl die Interessen der Einzelnen, der Wirtschaft als auch der Alliierten bediente. Dieses Nebeneinander von juristischer Routine und Katastrophe bestimmte allerdings auch den persönlichen Normalzustand vieler Deutscher: die ständige Abspaltung von Empfindungen bis hin zur totalen Empathielosigkeit — ein Zustand, den alle Menschen für sich allein ertragen mussten. Das Bedürfnis nach einem funktionierenden Apparat war groß. Einen Ausweg in die beruhigende Normalität versprach die persönliche Unterordnung, denn Gehorsam konnte das gestörte System wieder zum Laufen bringen. Auch hier generierte sich die Banalität — oder auch Normalität — des Bösen. Spätestens seit diesen Erfahrungen, so zitiert Lahusen die Politikwisschenschaftlerin Hannah Ahrendt, ist es nicht mehr moralisch vertretbar, sich zur Rechtfertigung von Handlungen auf das «Normale» der Welt zu berufen.


Wo gehen wir hin?


Lahusen beschreibt die Demokratie als das am wenigsten defizitäre Gesellschaftssystem. Nur hier ist die Gleichzeitigkeit von Herrschaft und Freiheit möglich, denn jene, die herrschen sollen, werden von Bürgerinnen und Bürger gewählt. Das Grundgesetz hat bis heute die Aufgabe, demokratische Strukturen zu schützen.

Eine demokratische Grundfähigkeit besteht im fortwährenden Schließen von Kompromissen. Dabei sind alle getroffenen Entscheidungen immer wieder neu verhandelbar! Lahusen nennt es die «dauerhafte Herrschaft des vorletzten Wortes», denn ein letztes Wort kann es in der Demokratie nie geben. Eine permanente demokratische Verpflichtung besteht deshalb darin, die Minderheiten von heute so zu schützen, dass sie immer die Möglichkeit haben, die Mehrheiten von morgen zu bilden. Die Basis dafür liegt in der unbedingten Unantastbarkeit der Menschenwürde, an der sich alles Handeln ausrichten muss. Wenn Grundrechte prinzipiell — auch durch einzelne Bürgerinnen und Bürger — anfechtbar sind, so setzt die festgeschriebene Unantastbarkeit der Menschenwürde jeder Änderung klare Grenzen. Artikel 1 aber auch die «Ewigkeitsklausel» des Grundgesetzes schützen Menschenwürde, Demokratie, Sozial- und Rechtsstaat als unveränderbar.

Die aktuelle Unsicherheit der Demokratie führt Lahusen darauf zurück, dass die Westdeutschen nach 1945 leider nicht für die Demokratie begeistert, sondern «dafür bezahlt» wurden. Das durch die Alliierten ermöglichte Wirtschaftswunder machte das Leben in demokratischen Strukturen attraktiv und sorgte dafür, dass in der Bevölkerung mehr Reichtum mit mehr Demokratie gleichgesetzt wurde. Wachsender (Geld-)Mangel führt, so Lahusen,  aktuell zu einer Abkehr von Demokratie. Demokratie stirbt dann in kleinen Schritten, genährt durch unseren falschen Konsumanspruch, laut der die Demokratie liefern muss, durch Resignation und wachsende Empathielosigkeit. Es gibt kein Menschenrecht auf störungsfreien Alltag, betont Lahusen. Auch nicht – aber vielleicht auch erst recht nicht – in der Demokratie.  


 
Bürgerbeteiligung als Chance!?


Wann aber ist eine Demokratie lebendig? Wenn sie wertet und nicht zählt, antwortet Lahusen. Wenn sie ihre Institutionen verteidigt mit Stolz und Verbindlichkeit. 

Ein möglicher Weg dorthin ist physische Bürgerbeteiligung, die über digitale Formate weit hinaus geht. Es braucht die ganz direkte Erfahrung des wiederständigen Handelns gegen Gefühle der Ausgrenzung und Ohnmacht. Bürgerräte sind ein erfolgreiches, wenn auch nicht unaufwändiges Mittel, Menschen zur Demokratie zurückzuholen. Auszuhandeln sind erleichternde Strukturen für die Durchführung und der Grad der Verbindlichkeit der Ergebnisse. 

Lahusens Vorschlag für künftige, für alle attraktivere Wahlen ist die Verlegung des Wahltags auf einen Mittwoch statt Sonntag — der ist dann allgemeiner Feiertag — in Verbindung mit einem Volksfest, in dem wir immer wieder zelebrieren, dass wir die dunkle Seite der Geschichte hinter uns gelassen haben.

Barbara Schubert für die Bürgerinitiative ´Cadenberge Hilft`  

 


Bis alle in Sicherheit sind

Der Weltflüchtlingstag 2026 fällt in eine Zeit, in der das Versprechen von Sicherheit in allen Regionen der Welt auf die Probe gestellt wird. 75 Jahre nach Verabschiedung der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951 ist dieses Versprechen nach wie vor eine der deutlichsten Verpflichtungen der internationalen Gemeinschaft: Menschen, die zur Flucht gezwungen wurden, dürfen nicht in Gefahr zurückgeschickt werden und sollen in Würde leben können, auch wenn sie vertrieben sind. Entstanden aus den Trümmern des Krieges, war es nie nur für eine Region, eine Generation oder ein Volk gedacht, sondern für die gesamte Menschheit.

Dieser Schutz ist heute dringend notwendig. Weltweit sind über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter Familien, die durch Krieg im Sudan, Gewalt in der Demokratischen Republik Kongo und anhaltende Krisen in der Ukraine, Afghanistan, Syrien, Myanmar und anderen Ländern entwurzelt wurden. Wenn Menschen, die vor Gefahr fliehen, der Schutz verweigert wird, verschärft sich die Unsicherheit: Familien werden auf gefährliche Routen getrieben, Kinder verlieren jahrelange Bildung, Frauen und Mädchen sind größeren Risiken ausgesetzt, und die aufnehmenden Gemeinden erhalten nicht die notwendige Unterstützung. Der Schutz von Flüchtlingen ist daher nicht nur ein Akt der Nächstenliebe, sondern eine Voraussetzung für Stabilität und Frieden.

„Bis alle sicher sind“ ist ein Aufruf, dieses Versprechen zu bewahren. Er appelliert an Regierungen, faire und zugängliche Asylsysteme zu gewährleisten, an Geber, lebensrettende Hilfe aufrechtzuerhalten, an Gemeinschaften, Geflüchtete willkommen zu heißen, und an jeden Einzelnen von uns, den Grundsatz zu verteidigen, dass Sicherheit niemals von Nationalität, Vermögen, Herkunft, Religion, Geschlecht, politischer Meinung oder Migrationsstatus abhängen darf. Schutz ist erst dann gewährleistet, wenn Geflüchtete ohne Angst leben, ihr Leben wieder aufbauen, einen Beitrag zu ihren Gemeinschaften leisten und, wenn die Umstände es zulassen, freiwillig, sicher und in Würde in ihre Heimat zurückkehren können.

Hintergrund

Der Weltflüchtlingstag ist ein von den Vereinten Nationen ausgerufener internationaler Gedenktag, der Flüchtlingen weltweit gedenkt. Er findet jedes Jahr am 20. Juni statt und würdigt die Stärke und den Mut der Menschen, die aufgrund von Konflikten oder Verfolgung aus ihrer Heimat fliehen mussten. Der Weltflüchtlingstag bietet die Gelegenheit, Mitgefühl und Verständnis für ihre Notlage zu entwickeln und ihre Widerstandsfähigkeit beim Wiederaufbau ihres Lebens anzuerkennen.

Jede Minute lassen 20 Menschen alles zurück, um vor Krieg, Verfolgung oder Terror zu fliehen.

Flüchtlinge

Ein Flüchtling ist jemand, der seine Heimat und sein Land aufgrund einer „begründeten Furcht vor Verfolgung wegen seiner Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder seiner politischen Überzeugung“ verlassen hat (gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention von 1951). Viele Flüchtlinge befinden sich im Exil, um den Folgen von Naturkatastrophen oder von Menschen verursachten Katastrophen zu entkommen.

Fakten und Zahlen

  • Bis Mitte 2025 waren weltweit noch immer 117,3 Millionen Menschen aufgrund von Verfolgung, Konflikten, Gewalt, Menschenrechtsverletzungen oder Ereignissen, die die öffentliche Ordnung ernsthaft störten, zwangsweise vertrieben.
  • In Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen befinden sich 71 Prozent der Flüchtlinge und anderer Menschen weltweit, die internationalen Schutz benötigen, während in den am wenigsten entwickelten Ländern 25 Prozent dieser Gruppe Asyl erhalten. 
  • Mitte 2025 war Sudan das Land mit der weltweit größten Flüchtlingssituation: 13,4 Millionen sudanesische Flüchtlinge, Asylsuchende und Binnenvertriebene lebten dort.
  • Drei von vier Flüchtlingen oder durch Konflikte Vertriebenen leben in Ländern, die einer hohen bis extremen Belastung durch klimabedingte Gefahren ausgesetzt sind, was die Risiken für Menschen, die bereits zur Flucht gezwungen sind, noch verschärft.

Quelle:  UNHCR

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Warum machen Politiker solche Gesetze?

 

Rechtsschutz bei Strom- und Gassperren von den Amtsgerichten auf die Landgerichte verlegt / Es droht faktisch der Verlust von Rechtsschutz

Von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet, wurden durch das Bundesministerium Änderungen im Energiewirtschaftsgesetz eingeführt, die die Zuständigkeit bei Strom- und Gassperren betreffen. Diese sollten nach Darstellung der Bundesregierung nicht nur den Energieversorgern, sondern auch deren Kunden helfen. Von „unmittelbar wirkenden Erleichterungen“ und „praktischen Verbesserungen im Alltag der Menschen“ sprach etwa der CDU-Abgeordnete Lars Rohwer im Bundestag über den Gesetzesentwurf. 

Die Realität sieht jedoch deutlich anders aus: Die Zuständigkeit bei Strom- und Gassperren wurde von den Amtsgerichten auf die Landgerichte verlagert.(Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG)§ 102 Ausschließliche Zuständigkeit der Landgerichte) Das hat massive Folgen, insbesondere wegen des dort geltenden Anwaltszwangs bei solchen Verfahren. Es muss nun zunächst ein Anwalt gefunden werden, der bereit ist, auf Beratungshilfebasis tätig zu werden. Hinzu kommen Fahrtkosten zu den Landgerichten, die sich häufig nicht am Wohnort der Betroffenen befinden.

Siehe dazu LTO: Wie eine Geset­zes­än­de­rung tau­senden Strom­kunden das Leben schwer macht, Link: https://t1p.de/613ea

Kommentar:
Diese Regelung ist sozialpolitisch und rechtsstaatlich ein Desaster. Menschen, denen der Strom oder das Gas gesperrt wurde, wird damit faktisch der Zugang zum Recht abgeschnitten. Wer seine Energierechnung nicht bezahlen kann, kann in der Regel auch keinen Anwalt finanzieren. Durch die Zuständigkeitsverlegung an die Landgerichte ist ein Rechtsbeistand jedoch zwingend vorgeschrieben. Damit wird der Rechtsschutz für Betroffene praktisch unerreichbar. Das gilt umso mehr, wenn erst mühsam ein Anwalt gefunden werden muss, der überhaupt auf Beratungshilfe oder PKH-Basis arbeitet.

Hinzu kommen zusätzliche Fahrtkosten und organisatorische Hürden durch oft weit entfernte Landgerichte. Die Neuregelung trifft somit ausgerechnet Menschen, die sich ohnehin in existenziellen Notlagen befinden. Genauso absurd ist: Selbst die Energieversorger können sich vor den Landgerichten nicht mehr selbst vertreten. Die Verfahren werden für alle Beteiligten komplizierter, teurer und schwerfälliger – ohne jeden erkennbaren Vorteil oder Bürgernähe.
Tatsächlich handelt es sich um einen massiven Abbau des effektiven Rechtsschutzes zulasten einkommensarmer Haushalte. Wer ernsthaft meint, Menschen ohne Strom oder Gas könnten problemlos anwaltliche Hilfe organisieren und finanzieren, hat jeden Bezug zur sozialen Realität verloren.

Solche Verfahren gehören unverzüglich zurück an die Amtsgerichte. Laut dem Monitoringbericht 2025 der Bundesnetzagentur vom 26. November 2025 wurde im Jahr 2024 in mindestens 239.269 Haushalten die Stromversorgung tatsächlich unterbrochen. Das entspricht einer Steigerung von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zudem wurden bundesweit 34.393 Gassperren durchgeführt.

Alle Parteien müssen sich dafür einsetzen, dass diese Regelung rückgängig gemacht wird und die Zuständigkeit wieder an die Amtsgerichte fällt!                                 © Thomé Newsletter 17/2026 vom 17.05.2026-www.harald-thome.de

 


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Tage seit Beginn des erneuten russischen Angriffs auf die Ukraine
(24. Februar 2022)

Tage seit Beginn des Krieges von Israel

in Gaza
(7. Oktober 2023)

Tage seit Beginn des Krieges USA+Israel im Iran
(28. Februar 2026)Feuerpause verabredet am 8.4.26

Tage seit Beginn des neuerlichen Überfalls Israels auf den Süden Libanons
(2. März 2026)


Tage seit Beginn des Krieges im Sudan
(15. 4. 2023)

Tage seit Beginn des Bürgerkrieges im Jemen
(26. September 2014)



 

Fluchtforscher warnen vor Abschottung und schwächerem Asylschutz

 

Juni 2026

Der „Report Globale Flucht 2026“ sieht eine wachsende politische Abwehr gegen Geflüchtete. Während Fluchtzahlen weltweit steigen, bauen Staaten legale Wege ab; zugleich drohen durch die EU-Asylreform neue Verschlechterungen für Schutzsuchende

 

 

Herausgegeben im Auftrag des Projekts »Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer« (FFVT)

 

 

Das Projekt »Flucht- und Flüchtlingsforschung: Vernetzung und Transfer« (FFVT)wird gefördert durch das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

 

 

Die folgenden Institute führen das Projekt durch:

Bonn International Centre for Conflict Studies (BICC)

Centre for Human Rights Erlangen-Nürnberg (CHREN, Universität Erlangen-Nürnberg)

Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien (IMIS, Universität Osnabrück)

 

Kostenloser Download: ... Klick mich


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GEWALT UND VERTREIBUNG

Krieg treibt Menschen in die Flucht – auch nach Europa

Der Sudan erlebt die größte Vertreibungskrise der Welt, doch internationale Hilfe bleibt lückenhaft. Während Millionen in der Region festsitzen, wird der Krieg für immer mehr Menschen auch zur lebensgefährlichen Route Richtung Europa. Rund 14.000 sind nach UN-Angaben bereits über das Mittelmeer geflohen.

Dienstag, 14.04.2026, 12:59 Uhr

Mit etwa 11,6 Millionen Flüchtlingen und Binnenvertriebenen hat der Bürgerkrieg im Sudan die nach UN-Angaben größte humanitäre Krise der Welt ausgelöst. Etwa 4,5 Millionen Menschen sind aus dem Sudan in die Nachbarstaaten geflüchtet – doch mangelnde Perspektiven und die Ungewissheit über ein Ende des seit drei Jahren andauernden Krieges trieben viele von ihnen weiter, sagte Mamadou Dian Balde, Regionaldirektor des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR in Nairobi. „Menschen kommen in Griechenland an, in Italien, in Spanien.“

Bisher seien bereits knapp 14.000 Geflüchtete aus dem Sudan in Europa über das Mittelmeer eingetroffen. Mehr als eine halbe Million ist bereits in Libyen.

Krieg bedroht regionale Stabilität

„Tatsache ist, wenn es keine Investitionen in den (Nachbar-)Ländern gibt, die Flüchtlinge aufgenommen haben und bereits teilen, was sie haben, werden die Leute weiterziehen“, sagte Balde kurz vor der dritten internationalen Sudan-Konferenz am Mittwoch in Berlin. „Wenn sie nichts zu verlieren haben, was sollen sie sonst tun?“ Wer glaube, dass der Konflikt weitergehe, ohne die Stabilität der übrigen Staaten in der Region zu beeinflussen, mache einen großen Fehler.

Mehr Geld für Hilfe benötigt

Mit Blick auf die großen Finanzierungslücken für die Hilfsprogramme für die sudanesischen Flüchtlinge betonte Balde, wer nicht wolle, dass die Menschen in die eigenen Länder kommen, investiere besser in die Aufnahmeländer und die dortigen Unterkünfte für Geflüchtete. „Dann können wir den Appetit der Menschen auf die gefährliche Weiterreise eindämmen und die Gefahr, dass sie in die Hände von Menschenhändlern geraten.“

 

Angesichts der großen Not der Flüchtlinge innerhalb und außerhalb des Sudans sowie massiver Gewalt besonders gegen Frauen und Mädchen müsse die humanitäre Hilfe aufgestockt werden, forderte Balde. „In den 27 Jahren meiner Arbeit habe ich nichts Vergleichbares gesehen, so massive Menschenrechtsverletzungen und sexuelle Gewalt.“ (dpa/mig)

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Veranstaltungen/Gruppen der Bürgerinitiative ´Cadenberge Hilft` 

 

 

 

(Für mehr Informationen jeweils auf den Termin klicken!)

 


Wie viele Menschen mit Migrationshintergrund leben in Deutschland?

 

Von den 25,8 Millionen Menschen mit Migrationshintergrund:

  • haben rund 13,5 Millionen einen deutschen Pass
  • sind etwa 12,3 Millionen Ausländerinnen und Ausländer
  • haben rund 16,3 Millionen "eigene Migrationserfahrung", sind also im Ausland geboren und eingewandert.

Quelle: Statistisches Bundesamt, Mikrozensus 2025 (Erstergebnisse)Erstellt mit Datawrapper

 

 

Alter: Deutschlands Einwohner*innen mit Migrationshintergrund sind deutlich jünger als diejenigen ohne. Menschen mit Migrationshintergrund waren 2025 im Schnitt 36,1 Jahre alt, diejenigen ohne Migrationshintergrund 47,6 Jahre.

Geschlecht: Unter Menschen mit Migrationshintergrund gibt es etwas mehr Männer als Frauen (50,5 Prozent Männer, 49,5 Prozent Frauen). Unter Personen ohne Migrationshintergrund liegt der Frauenanteil bei rund 51,1 Prozent.

Quelle: © https://mediendienst-integration.de/bevoelkerung/auslaender-und-migranten-in-deutschland/wie-viele-menschen-mit-migrationshintergrund-leben-in-deutschland/

Polizei, Rechtsextremismus, Ausländer raus, Hakenkreuz, Ermittlungen, Rassismus, Ausländerfeindlichkeit

Polizei ermittelt nach einem rassistischen Brandanschlag (Symbolfoto) © KI-generiert

BEUNRUHIGENDE ENTWICKLUNG

Rechts motivierte Gewalt erreicht höchsten Stand seit 2016

Rechte Gewalt erreicht den höchsten Stand seit 2016. Besonders im Osten liegen die Zahlen deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Die Linke wirft der Bundesregierung vor, die Gefahr zu unterschätzen.

                                Von Anne-Béatrice Clasmann                                          Sonntag, 03.05.2026,

Die Polizei hat in Deutschland im vergangenen Jahr so viele rechts motivierte Gewalttaten festgestellt wie seit 2016 nicht mehr. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach haben die Bundesländer dem Bundeskriminalamt (BKA) für 2025 bis zum Stichtag 31. Januar 2026 insgesamt 1.598 solcher Taten gemeldet. In den meisten Fällen wurde wegen Körperverletzung beziehungsweise gefährlicher Körperverletzung ermittelt.

Im Vorjahr zählten die Länder den Angaben zufolge 1.488 rechts motivierte Gewalttaten. 2023 waren der Polizei 1.270 Gewalttaten mit rechtem Hintergrund bekanntgeworden.

Manchmal wird das Motiv erst später erkannt

Die Zahl der Taten für das jeweils zurückliegende Jahr kann sich aufgrund von Nachmeldungen noch verändern. Das liegt nicht nur daran, dass die Meldungen erst aus den Ländern an das BKA übermittelt werden müssen, sondern hat auch damit zu tun, dass sich die politische Motivation manchmal erst nachträglich herausstellt.

Blickt man auf alle rechts motivierten Straftaten, die 2025 aktenkundig wurden, so zeigt sich ein leichter Rückgang – von 42.788 auf 42.544 rechts motivierte Straftaten.

Typische politisch motivierte Straftaten sind Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole, Volksverhetzung oder Beleidigung. Zu den Gewaltdelikten zählen etwa Tötungsdelikte, Körperverletzung, Landfriedensbruch, gefährliche Eingriffe in den Straßenverkehr, Freiheitsberaubung und Widerstandsdelikte.

Relativ gesehen besonders viele rechte Gewalttaten im Osten

Im Verhältnis zur Einwohnerzahl wurden 2025 in keinem Bundesland so viele rechts motivierte Straftaten von der Polizei festgestellt wie in Mecklenburg-Vorpommern. Wie die Bundesregierung der Linksfraktion unter Berufung auf die von den Ländern gemeldeten Daten mitteilt, zählte sie in Mecklenburg-Vorpommern im vergangenen Jahr pro 100.000 Einwohner 145 solcher Taten.

Für Sachsen-Anhalt ermittelte die Polizei eine Häufigkeitszahl von 142 rechts motivierten Straftaten pro 100.000 Einwohner. In Brandenburg lag sie mit 139 fast genauso hoch und damit deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 51 rechts motivierten Straftaten pro 100.000 Einwohner. Die niedrigste Häufigkeitszahl wiesen im vergangenen Jahr Bayern und Baden-Württemberg auf mit jeweils 28 Delikten.

Intensität der Ermittlungen spielt eine Rolle

Zu beachten ist allerdings, dass die Statistik auch abbildet, wie intensiv die Polizei in einem Bundesland jeweils zu mutmaßlich politisch motivierten Straftaten ermittelt.

Dass Brandenburg 2024 besonders viele solcher Delikte feststellte, führten die Sicherheitsbehörden damals auf „die zunehmende Verrohung und Brutalisierung der politischen Auseinandersetzung in unserem Land“ und die Zunahme politisch motivierter Straftaten im Umfeld der Landtagswahlen zurück.

Beispiel für rechte Gewalt: „Letzte Verteidigungswelle“

Zu den Gewalttaten, die das Bundesinnenministerium für das vergangene Jahr auflistet, gehört auch ein Fall von besonders schwerer Brandstiftung. Er soll auf das Konto einer Gruppe teils sehr junger Rechtsextremisten gehen, die sich „Letzte Verteidigungswelle“ nennt.

Bei einem Anschlag auf eine Asylbewerberunterkunft im thüringischen Schmölln sollen zwei Mitglieder der Gruppe im Januar 2025 vergeblich versucht haben, das Gebäude mittels Pyrotechnik in Brand zu setzen. An der Unterkunft sollen sie unter anderem Hakenkreuze und Slogans wie „Ausländer raus“ hinterlassen haben. Im Dezember hatte die Bundesanwaltschaft gegen die Beschuldigten am Hanseatischen Oberlandesgericht in Hamburg Anklage erhoben.

Linksfraktion kritisiert Umgang der Regierung mit rechter Gewalt

Ferat Koçak, Innenpolitiker der Linksfraktion, wirft der Bundesregierung vor, sie reagiere nicht angemessen auf die beunruhigende Entwicklung im Bereich der rechts motivierten Gewalt. „Mindestens vier Fälle hätten im letzten Jahr tödlich enden können“, sagt der Bundestagsabgeordnete aus Berlin.

Die Bundesregierung leugne die Bedrohung und baue gleichzeitig mit den geplanten Streichungen beim Programm „Demokratie leben!“ genau die Präventions- und Bildungsprojekte ab, die dieser Bedrohung entgegenwirken könnten.

Das Programm „Demokratie leben!“ fördert seit 2014 Projekte für Demokratie und zur Abwehr von Extremismus, Rassismus und Antisemitismus. Dieses Jahr stehen rund 190 Millionen Euro zur Verfügung.

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) hat angekündigt, dass die Förderung von rund 200 von insgesamt mehreren Hundert Projekten zum Jahresende auslaufen soll. Kritik äußerten nicht nur Grüne und Linke, sondern auch der Koalitionspartner SPD. Besonders Aktivisten und Mitarbeiter von Initiativen in ostdeutschen Ortschaften mit dominanter rechter Szene fühlen sich im Stich gelassen(dpa/mig)

 

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                                                       Wo die Sprache verroht, ist die Straftat nicht weit
                                                                                                                                                                                    (Bundespräsident Steinmeier)
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Frau Silvia Burianova ist ab sofort von Montag bis Donnerstag im Rathaus Cadenberge ansprechbar.

Sprechzeiten sind dort von 08:00-13:00 Uhr.

Termine können auch außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden.

Rathaus Cadenberge, Am Markt 1, 21781 Cadenberge   

Tel: 04777 801132 + 015780609808.

E-Mail: [email protected]

 

 Sprechstunde für PatInnen in Cadenberge:

Jeden ersten Montag im Monat, Rathaus Cadenberge, 19.00, nicht aber an Feiertagen!

 

 

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Migrationsberatung für Otterndorf und Umgebung:

 

 Soziale Flüchtlingshilfe für Otterndorf und Umzu: 

Frau Jedixa Carvajal Diaz

Im Bürgerbüro - Hadler Platz 1, 21762 Otterndorf

0175-2842925

E-Mail: [email protected]

 

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Hilfen in  unserer Nachbarschaft:

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Migrationsberatung für Lamstedt und Umgebung:

 

Frau Hadil Abu Qasem ist für die Flüchtlingshilfe in Lamstedt und Umzu tätig.

Sie erreichen sie:

Montag, Dienstag und Freitag: 08:00 – 12:00 Uhr(telefonisch und per E-Mail)

Mittwoch und Donnerstag: 09:00- 13:00 Uhr  (im Rathaus in Lamstedt)

 

 

Rathaus Lamstedt, Schützenstraße, 21769 Lamstedt

Tel.: 015221889428

E-Mail: [email protected]

 

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Migrationsberatung für Hemmoor:

Frau Chiras Kawar ist die Integrationsbeauftragte in Hemmoor

Sie erreichen sie:

 

Rathaus Hemmoor, Rathausplatz 5, 21745 Hemmoor

Tel.: +49 1627123758

E-Mail: [email protected]

 

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Aktuelle Sprachkurse/Integrationskurse  (Stand: März2025)

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Jobcenter Cuxhaven

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Garten der Hoffnung – Gemeinschaftsgarten Otterndorf –

Interkultureller Garten

 21762 Otterndorf, Im Kleingartenverein am Bahnhof Otterndorf, hinter dem Friedhof

 

Der Garten ist zentraler Treffpunkt für Geflüchtete, die hier heimisch werden wollen und für Menschen, die hier schon leben. Hier können sie sich begegnen, austauschen, kennenlernen und gemeinsam Spaß am Gärtnern haben. Gefördert werden Eigeninitiative, Selbstorganisation und Wissensaustausch sowie Integration von Menschen ungeachtet ihrer Herkunft.                                                                        E-Mail: [email protected] - Tel.: 0160-8910874

Fahrradwerkstatt Otterndorf

Wegen Fahrrädern melden Sie sich bitte auch unter Tel.: 0160-8910874oder samstags im Gemeinschaftsgarten 

 


 

 

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Sexuelle Belästigung 









Karte flüchtlingsfeindlicher Vorfälle - immer aktualisiert

Die gemeinsame Chronik der Amadeu Antonio Stiftung und PRO ASYL dokumentiert Übergriffe und Demonstrationen gegen Geflüchtete und ihre Unterkünfte. Die Datengrundlage der Chronik sind öffentlich zugängliche Berichte in Zeitungsartikeln, Pressemitteilungen der Polizei sowie Meldungen lokaler und regionaler Register- und Beratungsstellen für Opfer rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt.

Die Dokumentation unterscheidet folgende Vorfälle bzw. Arten von Übergriffen: Brandanschläge (auf Asylunterkünfte oder Einrichtungen, die sich unmittelbar für Geflüchtete engagieren), rechte Kundgebungen/Demonstrationen, "Sonstige Angriffe" (z.B. Böller- oder Steinwürfe, rechte Schmierereien etc.) sowie Körperverletzungen.

Tätliche Übergriffe/Körperverletzungen werden in dieser Dokumentation nur dann aufgenommen, wenn der Status der Betroffenen als Geflüchtete bestätigt ist. Das Ausmaß an rasstisch motivierten Angriffen (unabhängig vom Status der Betroffenen) ist jedoch um ein Vielfaches höher und wird in dieser Chronik nicht erfasst. Auch können Übergriffe, die jenseits der angegebenen Kategorien verübt werden, unabhängig ihrer Schwere zwar
unter Umständen im Text erwähnt, nicht jedoch in die entsprechende Zählung der Chronik einbezogen werden. Darunter fallen z.B. Übergriffe auf Unterstützer_innen von Geflüchteten. In beiden Fällen geben die Zählungen verschiedener Opferberatungsstellen Auskunft.

Rechte Demonstrationen und Kundgebungen können aufgrund des aktuellen Außmaßes nicht vollständig in der Chronik abgedeckt werden. Auch hier sind die realen Zahlen weitaus höher als in der Chronik abgebildet. Die Chronik beschränkt sich seit Januar 2016 auf Demonstrationen, bei denen es zu justiziablen Vorfällen kam (nicht-angemeldete Demonstration, Volksverhetzung, Angriffe auf Gegendemonstrant_innen, Presse, Polizei etc.). In einigen Fällen kann es vorkommen, dass Vorfälle in mehreren Kategorien gezählt werden, etwa wenn aus einer nicht angemeldeten Demonstration heraus Angriffe begangen werden.

Hier geht es zurück zur Chronik.

Wir danken allen Personen, Firmen und Institutionen, die unsere Arbeit unterstützen, zum Beispiel:
Jimdo GmbH, dem Anbieter von WYSIWYG-Website-Baukästen und Internet-Dienstleistungen; Samtgemeinde Land Hadeln; Land Hadeln Hilft e.V.; Kinderliedermacher Rolf Zuckowski, Hamburg; Diakonie Cuxland, Kirchenkreis Land Hadeln, Otterndorf; Myrtel Team -Lehrer entwickeln für Kinder GmbH&Co. KG,Hamburg; Ev. Kirchengemeinde Cadenberge; Gemeinde Cadenberge, Caritas Cuxhaven; Niedersächsische Lotto-Sport-Stiftung,30169 Hannover; Lions Club Cuxhaven Leuchtfeuer, 27474 Cuxhaven; Rotary Club Otterndorf-Land Hadeln; Den großzügigen Spendern von der SPD, Ortsverein Am Dobrock jetzt Land Hadeln und ebenfalls der Partei Die Grünen, Ortsverband Hadeln-Dobrock für die finanzielle Unterstützung; Daniel Schneider, SPD; BBW (Berufsbildungswerk) Cadenberge/Stade gGmbH, Cadenberge; Flüchtlingsrat Niedersachsen e.V., Hannover; Landkreis Cuxhaven, Cuxhaven; Organisation Demokratie Leben; Bundeszentrale für politische Bildung,53113 Bonn; Schule Am Dobrock, Cadenberge; DRK-Deutsches Rotes Kreuz Kreisverband Land Hadeln e. V., Otterndorf; Stiftungen helfen!, Hannover; Berufsbildende Schulen, Cadenberge; und Diversen Geschäftsleuten aus Cadenberge und Umgebung; Dr. Julia Verlinden, Bündnis90/Die Grünen im Bundestag, für die Einladung von 30 Flüchtlingen und Pat*innen in den Bundestag nach Berlin; und allen weiteren Unterstützern unserer Arbeit, die hier nicht extra genannt werden (möchten)...

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„Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt,

sollt ihr ihn nicht unterdrücken.

Der Fremde, der sich bei euch aufhält,

soll euch wie ein Einheimischer gelten

und du sollst ihn lieben wie dich selbst;

 

denn ihr seid selbst Fremde in Ägypten gewesen.“

3.Mose 19,33-34

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